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Aktuelles Forschungsprojekt:

Adaptive Inhaltsanalyse persuasiver Performance
(ACAPP – Adaptive Content Analysis of Persuasive Power)

Entwicklung und Test einer mehrstufigen Inhaltsanalyse zum Vergleich der persuasiven Performance von Kommunikaten.

Die adaptive Inhaltsanalyse persuasiver Performance simuliert in aufeinanderfolgenden Schritten die Verarbeitungsstufen im Gehirn - angepasst an das Profil des prototypischen Rezipienten des Kommunikats:

Die Analyseschichten/einheiten des Kommunikats werden aus den mentalen Verarbeitungsschichten/dimensionen des prototypischen Rezipienten abgeleitet, stufenweise entlang der Struktur des mentalen Modells des prototypischen Rezipienten in eine universelle emotionale Metrik übergeführt und den neuronalen Korrelaten zugeordnet.

Sequentielle, schicht- und segmentweise Zerlegung des Kommunikats analog den neuronalen Verarbeitungsstufen in modellhafter Vereinfachung der realen Prozesse. Simulation der Semiose an einem Modell der mentalen Verarbeitung der prototypischen Rezeption. Schrittweise Decodierung auf den aufeinanderfolgenden Ebenen der mentalen Verarbeitung.


3-fache Verschränkung:

1. Analyseebenen/einheiten des Kommunikats: Code-System auf mehreren Zeichen-Ebenen
2. Mentale Verarbeitungsschichten/dimensionen des prototypischen Rezipienten: Semantisches System auf mehreren Verarbeitungs-Ebenen
3. Neuronale Korrelate: Stufenweiser Transfer vom perceptual space bis zum emotional-cognitive space


Abb.: Ablaufschema ACAPP: Prototypische Konfiguration (Modul 1) des mentalen Code/Verarbeitungssystems (Modul 2 & 3) in der Semiose (Modul 4) "verschnitten" mit den Bedeutungseinheiten, -ebenen und -dimensionen des Kommunikats erzeugt spezifisches emotionales Aktivierungsmuster im neural reference space ( Modul 5). Alle Module gliedern sich in weitere interagierende Submodule.